Natur und Wildnis erleben
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  Natur- und Wildnispädagogik, Naturhandwerk, indianisches Kunsthandwerk und natürliches Gerben

 

Ich möchte mich ein wenig vorstellen... Wer ich bin und was mich antreibt.

 

Mein Name ist Melanie Schaible, bin in den Siebzigern am Rande des Ruhrgebiets geboren und war schon von Kindesbeinen an draußen. Seit ich mich erinnern kann, bin ich fasziniert von allem, was „kreucht und fleucht“. Ich lernte schon sehr bald, dass Käfer auch ätzendes Sekret spritzen können, wenn sie sich bedroht fühlen, dass Raupen manchmal brennende Haare haben und Grillen Höhlen bauen.

Durch meine Großmutter hatte ich früh viel mit den heimischen Vögeln zu tun gehabt. Sie war ein Autodidakt, konnte die schwächsten Jungvögel oder kranken Altvögel „aufpäppeln“, so dass diese wieder gesund in die Freiheit entlassen werden konnten. Ich war immer gerne bei ihr und den Vögeln und hörte ihr lange und viel zu.

Seit meiner Kindheit war ich auch regelmäßig in Skandinavien. Dort lernte ich essbare von giftigen Pilzen zu unterscheiden. Fleißig sammelte ich Blaubeeren, Himbeeren, Brombeeren und Pilze im Wald und Moltebeeren auf den Mooren.

Wenn ich mich entspannen wollte, ging ich immer raus, legte mich einfach aufs Feld oder die Wiese und schaute die Wolken an oder lauschte einfach nur den Klängen der Natur: dem Rauschen des Windes, dem Gesang der Vögel, dem Plätschern des Baches, dem Knarzen der Bäume und Rascheln der Blätter, dem Summen der Insekten und Bellen der Rehe… Und genoss die vielen tollen Gerüche der Natur. Ich fühlte und fühle mich ihr so sehr verbunden.

Schließlich spürte ich auch eine innere Nähe zu den indigenen Völkern, speziell den Lakota Sioux. Ich beschäftigte mich mit ihrer Kultur, ihrem Handwerk und ihrer Geschichte.

All diese Erfahrungen führten letztendlich dazu, dass ich neben meinem „regulären“ Beruf als Dipl.- Heilpädagogin auch etwas „Wildes“ in der Natur machen wollte und so vertiefte und ergänzte ich mein bisheriges Wissen und bildete mich als Natur- und Wildnispädagogin weiter.

In den letzten 5 Jahren habe ich mir dann noch einen weiteren Schwerpunkt erarbeitet: die traditionelle Fett-Rauch Gerbung, auch als "Hirngerbung" bekannt. Es ist wirklich etwas Faszinierendes, den Prozess zu beobachten und auch an ihm mitzuwirken, wenn ein abgezogenes Fell zu einem ganz weichen anschmiegsamen Leder wird.

Es freut mich nun, wenn ich meine eigene Begeisterung teilen und anderen Menschen Wissen und Freude weitergeben kann- Kleinen wie auch Großen.

 

 
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